Kirchen

Dominikanerkirche


Die älteste Kirche in Košice
Von den Kirchen der Hauptstraße kommen Sie auf den Dominikanerplatz mit Markt, der den Namen nach der ältesten Kirche von 1290 bekam. Neben der Kirche befindet sich auch das Kloster, das schon im 14. Jahrhundert eine Schule und eine bekannte Illuminatorenwerkstatt betreute. Man findet hier gleich mehrere Kuriositäten: atemberaubende Wandfresken, die eine lllusion hervorrufen, dass die Kirche keine Decke hat. Das Untergeschoss diente zu Bestattungen, aber auch als Versteck. Unter dem Teppich entdecken Sie unerwartet Swastiken, an den Wänden falsche Risse...

Franziskanerkirche


Die längste und die zweitgrößte Kirche in Košice
Die längste und die zweitgrößte Kirche in Košice bauten ursprünglich Franziskaner schon am Ende des 14. Jahrhunderts. Zuerst Kirche, dann Waffenlager, später Kasernen, Lebensmittellager, oder zeitweilige Kathedrale - das alles hat die Kirche untergebracht, damit sie nach all diesem in ihrer ursprünglichen Funktion den Papst Johannes Paul II. in 1995 willkommen heißen konnte, der kurz auch im nebenstehenden Konviktgebäude verweilte. Außer Jahresgottesdiensten lassen Sie sich das Weihnachtskonzert nicht entgehen, es ist ein großes Erlebnis.

Premonstratenserkirche


Wundervoller Bau der Universitätskirche der Heiligen Dreifaltigkeit stellt ein Barockjuwel im historischen Zentrum von Košice dar.
Die Kirche wurde in 1681 an der Stelle gebaut, wo die Büttel von Juraj I. Rákóczi drei Jesuiten ermordeten - drei heilige Košicer Märtyrer ( (Marek Križin, Melicher Grodecký a Štefan Pongrác). Nach diesem tragischen Ereignis entschieden die Rákóczis vor Angst vor Gottes Strafe, eine Kirche für Jesuiten zu bauen. In 1657 wurde neben der Kirche die erste Košicer Universität gebaut - deswegen trägt die Kirche auch den Namen Universitätskirche. Obwohl die Außenarchitektur ziemlich einfach ist, ist der Innenraum mit Wandgemälden von Erasmus Schrött und Richard Orosz geschmückt. Im Innenraum bewundert man neben vollkommenen Illusionsgemälden auch wertvolle Holzschnitzereien, z. B. Kanzel von 1600, Bänke oder Oratorienrahmen.  In der Krypta, die als Grabstätte für Rákóczi-Familie dienen sollte, sind Fürstin Žofia Báthory  und ihr Sohn Franz I. begraben.

Michaels-Kapelle


Kapelle geweiht dem Erzengel Michael, dem Begleiter der Seelen ins Jenseits.
Die Kapelle wurde an Stelle des ehemaligen Friedhofs gebaut, ihr oberirdischer Teil diente im 14. Jahrhundert als Beinhaus. Über dem Eingang sieht man die Abbildung des Erzengels Michael, der die Seelen wiegt, und Stauen der Apostel Petrus und Paulus. In die Mauern der Kapelle wurden 18 Grabsteine eingebaut, die ursprünglich aus dem Elisabeth-Dom und dem ehemaligen Friedhof stammen.

Evangelisch-lutherische Kirche 


Die evangelische Kirche in Košice, gebaut in Jahren 1804-1816 nach dem Entwurf von Juraj Kitzling, ist ein zentraler Bau. An beiden Seiten befinden sich typische Emporen. Interessant ist die Kuppel mit ovalem Grundriss mit Illusionsgemälden der Kassettenrosetten, aufgelichtet durch eine Laterne. Am Hauptaltar bewundern Sie die Säulenarchitektur. In dem Innenraum befindet sich auch ein hölzernes Kreuz aus 1735, der aus einem ehemaligen Friedhof bei einer Holzkirche stammt. Die Orgel in der Kirche ist etwa 300 Jahre alt. An die Kirche sind das Pfarramt und das Gemeindehaus angeschlossen, die einmal als evangelische Schule dienten. Über dem Eingang steht auf Lateinisch SOLI DEO GLORIA geschrieben.

Calvinistische Kirche/Evangelisch-reformierte Kirche


Ein achtundvierzig Meter hoher Turm mit einem Metallhahn schmückt die calvinistische Kirche in der Hrnčiarska Straße. In den Jahren 1805 - 1811 haben die Calvinisten aus einem dreigeschossigen Militärlager die calvinistische Kirche umgebaut. In dem charakteristisch schlichten hölzernen Innenraum wurde nur das liturgische Gerät untergebracht, das aus der Holzkirche in Moldavská Straße stammt. In der Kirche finden Sie weder Schmuck noch Altar. Dem Innenraum dominieren eine herrliche zeitgemäße Kanzel und eine aus dem Jahr 1831 stammende Orgel. Der Turm wurde in 1895 in heutige Höhe fertiggestellt. Ein aus dem Jahr 1689 stammender Metallhahn schmückt den Turm. Einst schmückte er den Turm des Elisabeth-Doms. Die Kirche hat eine beachtliche Kapazität von 800 Leuten.

Erzengel-Michael-Kirche (Ursulinenkirche)


Diese Kirche wurde ursprünglich für calvinistische Gemeinde von Jan Brada und Baltasar Reiner gebaut. Den Barockbau baute man von 1642 bis 1655. Bis 1698 gehörte die Kirche abwechselnd den Lutheranern und den Katholiken. Der Höhepunkt war, dass die Kirche mehrmals auch der Militär als Waffenlager gehörte, weil man damals annahm, dass sie künstlerisch am einfachsten ist. Ursulinerinnen, die als vierter Orden (nach Dominikanern, Franziskanern undJesuiten) nach Košice kamen, (gerade in 1698), schafften nicht einmal die Kirche auszustatten, und sofort wurde sie ihnen entnommen. Endgültig bekamen sie die Kirche erst in 1731 in Besitz. Außer dem hohen Mittelschiff hat die Kirche auch zwei kleinere Seitenschiffe. Über ihnen befinden sich Emporen, die mit Rokokobalustraden geschmückt sind. Im Heiligtum befinden sich echte (rechts) und falsche (links) Glasfenster im Jugendstil.

Kirche Mariä  Geburt, der Mutter Gottes (Griechisch-katholische Kirche)


Die Kirche wurde in Jahren 1882 – 1898 nach dem Projekt von Viliam Kolatsek und dem Baumeister Ľudovít Schmidt erbaut. Sie ist im neoromanischen Stil gebaut. Die Türme konnte in 1895 dank Spenden von Graf Andrássy aus Krásna Hôrka beendet werden. Die Innenausstattung, der Hochaltar, die Seitenaltäre und die Kanzel entstanden am Ende des vorigen und am Anfang des jetzigen Jahrhunderts. Autoren der Gemälde sind  Štefan Hegedus und Jozef Király, die Statuen schufen Andrej Bacsó und Andrej Peregrin.