rodosto

Henkerbastei und Rodosto

Einer der wenigen Plätze, woher man die mittelalterliche Stadtmauer sehen kann, ist die Henkerbastei. Die Dominante des Innenhofes der Henkerbastei bildet ein orientalischer Bau - Replik eines türkischen Hauses, in dem zwischen 1720 und 1735 im Exil der letzte Anführer der antihabsburgischen Aufstände lebte und starb -  Franz II. Rákóczi.


Das schönste Beispiel der mittelalterlichen Stadtmauer und die größte Bastei in der Slowakei ist gerade die Henkerbastei, die eines der Stadttore schützte - Das bemalte Tor. Die Kopie des türkischen Baus, genannt Rodosto, verleiht dem Ort einen orientalischen Hauch.
Das Gedenkhaus des Franz II. Rákóczi entstand als Replik eines Hauses, das sich in der türkischen Küstenstadt Terikdag, auf Ungarisch Rodosto, befindet. In Rodosto kann man heute ständige Exposition des Ostslowakischen Museums besichtigen, die dem bedeutenden ungarischen Fürst gewidmet ist. Die Ausstellung zeigt die Persönlichkeit des Fürsten Franz II. Rákóczi, sie informiert über den Aufstand, den er anführte, berichtet über sein Leben im Exil, über seine Bestattung in 1906. Rákóczis sterbliche Überreste wurden feierlich nach Košice transportiert und im Elisabeth-Dom beigesetzt. Allen Exponaten dominiert die Einrichtung des Esszimmers. Mehrere Gegenstände davon hat Rákóczi selbst gebastelt. In der Ausstellung finden Sie zeitgemäße Waffen, Münzen der antihabsburgischen Zeit, türkische Möbel und verschiedene Gegenstände, die mit der Persönlichkeit des Fürsten verbunden sind. In 2006 wurde vor der Replik des türkischen Asylhauses die Statue von Franz II.   Rákóczi aufgestellt.